Suche Menü

Komplementäre Therapien

Komplementäre Heilmethoden

Mittlerweile gibt es eine Reihe anerkannter komplementärer Heilmethoden. Eine ausgewogene Ernährung, der Einsatz von Mikronährstoffen und (proteolytischen) Enzymen, sowie die Misteltherapie können zu einer erhöhten Lebensqualität führen und haben zum Teil einen signifikanten Einfluss auf die Therapieantwort konventioneller Maßnahmen.

Ernährung                                                                                                       

30% aller Krebserkrankungen entstehen ernährungsbedingt

Bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe können die Entstehung von Krebs verhindern. Etwa 30% aller Krebserkrankungen entstehen ernährungsbedingt.

Man nimmt an, dass 30% aller Krebserkrankungen ernährungsbedingt entstehen. In einer weltweiten Metastudie des American Institute for Cancer Research aus dem Jahr 1997 wurde berichtet, dass ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst das allgemeine Krebsrisiko um 59%, respektive 36% senkt. Besonders potent scheinen in diesem Zusammenhang Kohl, Karotten, Tomaten und Zitrusfrüchte (Risikoreduktion 38%, 59%, 36% und 27%) zu sein. Dabei spielen offensichtlich bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe eine zentrale Rolle, die in der Lage sind die Entstehung von Krebs zu verhindern. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe bei einer bestehenden Krebserkrankung das Risiko des Auftretens von Metastasen deutlich senken.

Mikronährstoffe

Mikronährstoffe verbessern nachweislich die Verträglichkeit der konventionellen Therapie

Mikronährstoffe verbessern nachweislich die Verträglichkeit der konventionellen Therapie

Die orale Supplementierung bestimmter Antioxidantien vor, während und nach der Chemo- und Strahlentherapie hat eine deutlich verbesserte Verträglichkeit der konventionellen Therapie durch die Reduzierung von Nebenwirkungen zur Folge. Anders als früher angenommen hat der Einsatz diätischer Antioxidantien – wie L-Carnitin, Selen und Vitamin D – keine negativen Effekte auf die Wirkung von Zytostatika und kann die Wirkung bestimmter Zytostatika auf Tumorzellen zum Teil sogar steigern.

Einsatz von (proteolytischen) Enzymen

Orale Enzympräparationen haben positive Effekte auf die Wirksamkeit konventioneller Therapien und können hre Nebenwirkungen deutlich reduzieren.

Orale Enzympräparationen haben positive Effekte auf die Wirksamkeit konventioneller Therapien und können Ihre Nebenwirkungen deutlich reduzieren.

Die Einnahme oraler Enzympräparationen hat nachweislich positive Effekte auf die Wirksamkeit konventioneller Therapien und ist in der Lage ihre Nebenwirkungen zum Teil deutlich zu reduzieren. So wurden in einigen Studien therapiebegleitenden Nebenwirkungen signifikant reduziert. Patienten mit Plasmozytom, die mit einem Enzymgemisch behandelt wurden, lebten durchschnittlich 3 Jahre länger.

Misteltherapie

Misteltherapie reduziert Nebenwirkungen der konventionellen Therapie und führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität

Misteltherapie reduziert Nebenwirkungen der konventionellen Therapie und führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität

Die Misteltherapie ist die im deutschen Sprachraum am häufigsten verwendete Form onkologischer Therapiekonzepte zur komplementären Behandlung von Krebspatienten. Es wurde in klinischen Studien zur Misteltherapie von einer Verbesserung der Lebensqualität durch die Reduktion von Nebenwirkungen der konventionellen Therapie berichtet. Außerdem wurden Auswirkungen auf Tumorremissionen, (Rück-)Bildung von Metastasen und das Gesamtüberleben beschrieben.

Mehr Informationen zum Thema Onkologie finden Sie hier